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Much to mail

Much to mail
18.08.2007 - 29.09.2007

Peter Nettesheim, Skulptur

Der Titel bezieht sich auf die zunehmende Bedeutung des Umgangs mit digitalen Kommunikationsmedien und deren Wahrnehmung. Die gesamte bildhauerische Konzeption des "much to mail" geht auf sehr frühe Beobachtungen des Künstlers zurück (öffentliche Fernsprecher auf Bahnhöfen): vom Telefonieren unterwegs und vom Unterwegssein mit mobilen Geräten.

Die Gruppierung der Einzelfiguren spiegelt die alltägliche Beobachtung wider: Personen können sich am selben Ort befinden und mit Hilfe von Geräten Gespräche führen, ohne miteinander zu reden. Sie können Kontakte pflegen, ohne den unmittelbaren Partnerkontakt zu den Personen in ihrer Nähe. Es entsteht die Gleichzeitigkeit von Nähe und Fremdheit in einer aktuellen Situation.

Durch die Benutzung mobiler Kommunikationssysteme werden spezielle Formen der Körpersprache Teil der Alltagswahrnehmung. Das "much to mail" beginnt die Realität zu dominieren und als unverzichtbar zu erscheinen. Die Darstellung im mobilen System der Holzfiguren hilft beim Bewusstmachen und beim Zurechtrücken.

Pressemappe
press.much-to-mail.zip


Peter Nettesheim